 | 2. Die Klukluxer „Senor Cortesio ist zu Hause'Vsagte Lange. „Dort, wo der Lichtstreifen durchdringt, wohnt er. Ihr braucht nur an die Tür zu klopfen, so wird er Euch öffnen. Seid Ihr mit ihm fertig, so kommt da links herüber, wo wir wohnen. Klopft an den Laden, welcher sich neben der Tür befindet! Wir werden indessen einen Imbiß fertig machen." Sie begaben sich nach ihrem Haus, und wir beide wendeten uns nach rechts. Auf unser Klopfen wurde die Tür um eine schmale Lücke geöffnet, und eine Stimme fragte: „Wer sein da?" „Zwei Freunde", antwortete Old Death. „Ist Senor Cortesio daheim?" „Was wollen von Senor?" Der Ausdrucksweise nach war es ein Neger, welcher diese Fragen stellte. „Ein Geschäft wollen wir mit ihm machen." „Was, ein Geschäft? Es sagen, sonst nicht herein dürfen." „Sage nur, daß Master Lange uns schickt!" „Massa Lange? Der sein gut. Dann wohl herein dürfen. Einen Augenblick warten!" Er machte die Tür zu, öffnete sie aber bereits nach kurzer Zeit wieder und brachte den Bescheid: „Kommen herein! Senor haben sagen, daß mit Fremden reden wollen." Wir traten durch einen engen Hausflur in eine kleine Stube, welche als Comptoir benutzt zu werden schien, denn ein Schreibpult, ein Tisch und einige Holzstühle waren das ganze, einfache Meublement. An dem Pult stand ein langer hagerer Mann, mit dem Gesicht nach der Tür gekehrt. Der erste Blick in sein Gesicht brachte das Ergebnis, daß er ein Spanier sei. „Buenas tardes!" beantwortete er unsern höflichen Gruß. „Senor Lange sendet Euch? Darf ich erfahren, was Euch zu mir führt, Senores?" Ich war neugierig, was Old Death antworten werde. Er hatte mir draußen gesagt, daß ich ihn sprechen lassen solle. „Vielleicht ist's ein Geschäft, vielleicht auch nur eine Erkundigung, Senor. Wir wissen es selbst noch nicht genau", sagte der Alte. |
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