 | 4. Durch die Mapimi In Beziehung hierauf mußte man allerdings gestehen, daß ein wahres Wunder geschehen sei. Ohlert wollte das Wort .Dichter' nicht mehr hören. Er konnte sich an j ede Stunde seines Lebens erinnern; die Zeit aber von seiner Flucht mit Gribson bis zu seinem endlichen Erwachen in der Bonanza bildete ein vollständig leeres Blatt in seiner Erinnerung. Also heute saßen wir auch beisammen, der Pater, Ohlert, Harton und ich. Wir erzählten von unseren Erlebnissen und Hoffnungen. Da klopfte der Famulus an, öffnete und schob einen Herrn herein, bei dessen Anblick William einen Freudenschrei ausstieß. Welchen Schmerz und welche Sorgen er dem Vater bereitet hatte, wußte er eigentlich nur durch mich. Er warf sich weinend in seine Arme. Wir anderen aber gingen still hinaus. Später gab es Zeit, uns auszusprechen und alles zu erzählen. Vater und Sohn saßen Hand in Hand dabei. Der erstere brachte mir die erbetene Entlassung, und augenblicklich erhielt Fred Harton mein Wort, daß ich ihn begleiten werde. Lieber freilich wäre es uns gewesen, wenn noch ein dritter an diesem Ritt hätte teilnehmen können. Und mit diesem dritten meine ich natürlich keinen anderen als den Seoul. |
 |  |
 |